Schanze 14 in Dannewerk

Bei der Schanze 14 handelt es sich um eine militärische Anlage der dänischen Armee. Ihr Bau wurde mit 28 weiteren Schanzen in der Zeit von 1861 bis 1863 im Zuge weiteren Schanzen in der Zeit von 1861 bis 1863 im Zuge l000jährigen Danewerks als Verteidigungsriegel an der südlichen dänischen Landesgrenze realisiert. Als es 1864 zum zweiten deutsch-dänischen Krieg kam, entschloss sich das Oberkommando der dänischen Armee aufgrund der katastrophalen Wetterverhältnisse in den ersten Februartagen (Schneesturm und -20 Kälte), die von österreichischen Einheiten belagerten Danewerk-Stellungen zu räumen und sich auf die besser zu verteidigende Düppel-Stellung vor dem Alsen-Sund zurückzuziehen. Mit der kampflosen Inbesitznahme des Danewerks durch die Österreicher wurden die militärischen Einrichtungen, besonders die 29 Schanzen, umgehend geschleift. Von der Schanze 14 liegt uns heute ein umfangreiches Dokumentationsmaterial vor. Es existieren sowohl lngenieurspläne, als auch Fotoaufnahmen es handelt sich hierbei um eine der ersten Fotodokumentationen des Landes überhaupt - aus den Tagen nach der dänischen Räumung im Jahre 1864. Demnach besaß sie einen fünfeckigen Grundriss, steil geböschte, 9 m hohe Hänge, zur Feindseite hin eine Palisadenwehr und im Rücken eine Rampe. Auf der Schanze waren Kanonen in Stellung gebracht, es gab Unterstände und Munitionsdepots.

     

 

Text: Dr. Bernd Zich, Nis Hardt

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